Arbeitskleidung

"Unverfängliche" Kleidung

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Sorgen Sie dafür, dass Sie nicht hängen bleiben, insbesondere beim Arbeiten an Maschinen mit rotierenden Teilen.
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Informationen zum Thema Arbeitskleidung bei Wikipedia

Artikel 28 ArGV 3 betrifft nicht die Arbeitskleidung
im allgemeinen, sondern ihre Reinigung. Vor allem
wenn sich die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen
nicht zu Arbeitsbeginn und -ende umziehen
müssen, ist die bei der Arbeit getragene Strassenkleidung
ebenfalls nicht Gegenstand dieses Artikels.
Unter «Arbeitskleidung» im Sinne dieses Artikels
ist Kleidung zu verstehen, welche für die Ausführung
von schmutzigen oder übelriechenden Arbeiten
oder für den Umgang mit giftigen (chemischen,
bakteriologischen) Stoffen notwendig ist.
Im letzteren Fall erfüllen die Kleider ebenfalls eine
Funktion für den Gesundheitsschutz (siehe Art. 27
ArGV 3). Bei den Arbeitskleidern sind ihre Ausführung,
ihre Art und die Qualität des Materials wichtig.
Es ist besonders darauf zu achten, dass die
physiologischen Funktionen (Schwitzen) und die
Bewegungen nicht behindert werden.
Sind die Arbeitskleider und allenfalls die Unterwäsche
stark verschmutzt oder ist eine von der Normalwäsche
getrennte Reinigung notwendig, hat
der Arbeitgeber für die Reinigung zu sorgen.
Der Arbeitgeber hat die Kosten zu tragen, wenn
für Arbeitskleider eine Haushaltsreinigung nicht
zugemutet werden kann (Staub, Schmutz). Dabei
soll die Grenze nicht zu hoch angesetzt werden.
Als Anhaltspunkt kann gelten, dass Kleider,
mit denen der Arbeitnehmer nicht ein Restaurant
betreten oder öffentliche Verkehrsmittel benutzen
sollte, vom Arbeitgeber auf seine Kosten gereinigt
werden sollen. Bei weniger verschmutzten Kleidern
kann vom Arbeitnehmer eine Kostenbeteiligung
verlangt werden.
Stellt die Reinigung der Arbeitskleider eine Gefahr
im Haushalt oder für eine öffentliche Reinigung dar,
so hat der Arbeitgeber die Reinigung entweder einem
spezialisierten Unternehmen zu übergeben,
das über die Gefahren informiert werden muss,
oder diese selbst zu übernehmen, um alle Gefahren
auszuschalten. Eine solche Gefahr besteht, sobald
Arbeitskleider mit Stoffen verschmutzt sind,
die Krankheiten, Vergiftungen, Brände oder Explosionen
verursachen können, oder wenn sie so
unangenehme Gerüche verbreiten, dass dies in einem
Wohnhaus belästigend wird.
Genügt die Reinigung nicht, um die Schadstoffe
vollständig aus der Kleidung zu entfernen, oder
müssen vom Reinigungspersonal Risiken in Kauf
genommen werden, ist es vorteilhaft, Einweg-Kleidung
zu verwenden (zum Beispiel Einweg-Anzüge
für die Asbestentfernung). Diese Kleidung ist
in korrekt angeschriebenen Säcken zu lagern und,
falls notwendig, als Sondermüll zu entsorgen.